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Dolly 1-n, 2001, Papierarbeit, diverse Techniken, 50 x 70 cm

 


Dolly 1-n, 2001, Papierarbeit, diverse Techniken, 50 x 70 cm

 
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FJK-Ausstellung
„verbindungen II”
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Dolly 1-n, 2001, Papierarbeit, diverse Techniken, 50 x 70 cm

   

Dolly 1-n, 2001, Papierarbeit, diverse Techniken, 50 x 70 cm

   

Dolly 1-n, 2001, Papierarbeit, diverse Techniken, 50 x 70 cm

 
Eröffnungsrede zur FJK-Ausstellung
„verbindungen II”
07.11.2003
T-Systems GEI GmbH
Mühlheim an der Ruhr

Prof. Dr. Erhard H.M. Lange (Bad Honnef)

Auszug
„(...) Blicken wir auf die künstlerische Biografie der ausstellenden Künstlerin, so präsentiert sich Ulla Riedel, die u.a. auch im museumspädagosichen Bereich tätig ist, hier nur mit einer spezifischen Ausdrucksform ihrer vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten. Ein wesentliches zusätzliches Interesse gilt Musik und Tanz. So fertigte sie vor einiger Zeit unter anderem eine Serie von Zeichnungen parallel zum Hörerlebnis der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach, die ja auch bereits Thomas Bernhard zu einem Roman („Der Untergeher”) angeregt haben.

Aspekte des seriellen, variierenden, nicht zuletzt auch experimentellen Zugriffs bestimmen denn auch wesentlich die hier gezeigten Arbeiten aus der Serie „Dolly”. Wir erinnern uns des Klonschafs „Dolly”, über welches seinerzeit die Medien umfangreich berichtet haben! Und es mag durchaus die naturwissenschaftliche Vorbildung von Ulla Riedel gewesen sein, welche zeitweise auch deren beruflichen Weg bestimmte, weswegen der biogenetische Vorgang ihre besondere Aufmerksamkeit fand. Insofern gewinnt hier der bei Klasté in archaische Tiefen zurückverfolgte Zeithorizont in besonderer Weise seine gedankliche Fortführung in eine mehr oder minder offene Zukunft. Aber eigentlich - so scheint es mir - waren die Ereignisse um „Dolly” für die Künstlerin nur eine Art Urimpuls, um in vielfältigen Variationen - mehr als 70 derartige Papierarbeiten sind bisher entstanden - spontane Ausdrucksmomente in unterschiedlicher Art und Technik auf die Fläche zu bannen. Die „Dolly-Serie” - sie steht nicht nur für das künstlerische Experiment als technische Entäußerung, sondern zugleich auch für Vielfalt und Einzigartigkeit individueller Ausdrucksmöglichkeiten und damit des Individuums schlechthin. (...)”